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Warum nennt man homosexuelle Frauen Lesben?

Warum nennt man homosexuelle Frauen Lesben?

Bevor dies geklärt wird eine Bemerkung vorab: Lesbische Frauen lassen sich in vielen Fällen nicht gerne als homosexuell bezeichnen. Die (Homo-)sexualität ist eben nur ein Teil der Liebe (unter Frauen). Da auch die emotionale Bindung sowie Partnerschaftliche Aspekte des Alltagslebens zur lesbischen Beziehung gehören, ist die Reduktion der lesbischen Liebe auf die Sexualität vielen Lesben zu kurz gedacht. Daher wird die Definition „Lesen = homosexuelle Frauen“ aus unserer Sicht verständlicherweise abgelehnt. Liebe ist eben viel mehr als Sex.

Aber woher kommt nun die Bezeichnung lesbisch eigentlich?

Sappho war eine Dichterin im antiken Griechenland, die rund 600 Jahre vor Christus lebte und einen großen Teil Ihrer Dichtung auch der erotischen Liebe widmete. Sie war vermutlich verheiratet und hatte wohl auch ein Kind. Da Sie in Ihren Gedichten auch die Schönheit Ihrer jungen Schülerinnen beschrieb, wurde diese so geäußerte Zuneigung als sapphische Liebe und aufgrund Ihres Wohnortes, der griechischen Insel Lesbos, als lesbische Liebe bezeichnet.

Demnach ist die griechische Insel Lesbos der Namensgeber für den Begriff Lesbe

Lesbische Frauen treffen sich mehrmals im Jahr auf Lesbos. Die meisten Bewohner der Insel freuen sich über diesen Tourismus und diese friedlichen liebevollen Gäste. Es gibt aber wie nicht anders zu erwarten immer auch andere Stimmen, die in der Vergangenheit sogar zur Beantragung von gerichtlichen Verfügungen gegen die Nutzung des Inselnamens für die Liebe zwischen Frauen geführt haben. Allerdings lässt sich die Sprache ebenso wenig per Gesetz ändern wie die Liebe oder die speziellen Ausprägungen der Liebe. Und so bleibt Lesbos eine der schönsten griechischen Inseln und der Namensgeber der Liebe unter Frauen.






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