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Bondage - Selfbondage - Fesseln

Im Allgemeinen versteht man unter diesem Begriff das Fesseln eines Partners oder sich selber (Selfbondage). Jedoch muss man bei Bondage verschiedene Arten unterscheiden:

  • das zusammenbinden von Körperteilen
  • das spreizen von Körperteilen
  • das Fesseln an Gegenständen wie am Bett oder an einem Stuhl, etc.
  • die so genannte Hänge-Bondage, wo der gefesselte Partner aufgehängt wird.
  • die Selfbondage (die Selbstfesselung)


Bei jeder dieser Arten kommen unterschiedliche Gegenstände zum Spiel. Dies können neben den reinen Fesselutensilien (wie Seile, Handschellen, etc.) auch Streckbänke oder so genannte Andreaskreuze sein. Meistens findet man diese Gegenstände in jedem guten Dominastudio. Im Regelfall sind an einer Bondageaktion (außer bei der Selfbondage) zwei oder mehr Personen beteiligt. Hierbei übernimmt min. eine Person die so genannte devote Rolle. Also die Rolle desjenigen der gefesselt wird. Meistens empfindet diese Person eine erotische Befriedigung darin, einem Partner hilflos ausgeliefert zu sein. Während die dominante Person eine erotische Befriedigung darin empfindet das eine Person ihr hilflos ausgeliefert ist und Sie somit die Kontrolle hat.


Bei allen Arten von Bondage ist Disziplin das oberste Gebot. Bevor man mit einer Bondageaktion beginnt, sollte ein ausführliches Gespräch vorab stattfinden, in welchem man sich gegenseitig mitteilt was man mag und was man absolut nicht mag. Bei diesem Gespräch werden auch Codeworte oder Codezeichen vereinbart, mit welchen man die Bondageaktion in einem gewissen Rahmen lenken kann oder diese sofort abbrechen kann. Bevor man sich das erste Mal in eine Bondagesituation begibt, sollte man sich vorher über die richtige Handhabung der Utensilien informieren. Bei vielen Utensilien kann eine unsachgemäße Anwendung schnell zu einem Misserfolg werden, weil vielleicht Körperteile zu stark abgeschnürt werden. Auch sollte man darauf achten das bei einem Abbruch eine schnellstmögliche Befreiung des gefesselten gewährleistet ist. Bei Bondage spielt das Vertrauen der Beteiligten Personen eine sehr große und wichtige Rolle. Es kann für beide Seiten nur Spaß machen, wenn man weiß dass man dem Partner vertrauen kann und im Notfall der Partner sofort abbricht.
Bei einer Bondageaktion in einem Dominastudio findet bevor es zur eigentlichen Aktion kommt, ein Gespräch mit der Domina statt. Im Interesse des Kunden sollte man seine Vorlieben, aber auch seine Abneigungen, der Dame mitteilen, nur so kann diese gewährleisten das man voll auf seine Kosten kommt.


Bondageformen werden aber nicht nur zur erotischen Stimulation verwendet, sondern entwickelten sich im Laufe der Jahre zu einer Kunstform. Hierbei steht weniger die gefesselte Person im Vordergrund, als vielmehr die Art wie gefesselt wurde.
Meisten wird Bondage immer noch von vielen direkt mit Sadomasochisten Praktiken kombiniert. Das stimme so nicht. Es kann mit SM zu tun haben, muss aber nicht sein. Nicht jeder der auf eine bestimmte Bondageart steht hat gleichzeitig sadomasochistische Neigungen.

 

Zur Kategorie: Bondage

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